Hans Reinhard Biere

Hans Reinhard Biere

 

Beruflicher Schwerpunkt

seit 1985 Mitglied der ersten Violinen im WDR Sinfonieorchester Köln,
außerdem von 2004 - 2018 Musiker bei den Bayreuther Festspielen

 

Mitglied in der GuDV

Seit 2013 

 

Delegierter der Gruppe

Rundfunkklangkörper

 

Warum sind Sie Delegierter der GVL?

Meine erneute Kandidatur als Delegierter wurde zunächst einmal initiiert durch die Berufung als „Sonderbeauftragter für die GVL“ seitens des Gesamtvorstands meines Berufsverbands, der Deutschen Orchestervereinigung. Bei der Delegiertenwahl wurde ich dann von vielen Musikerinnen und Musiken aus dem Rundfunkbereich wiedergewählt und somit als Delegierter bestätigt. 

Jetzt habe ich die Möglichkeit, die GVL in ihrem Bemühen um mehr Effektivität konstruktiv zu unterstützen. Ich möchte erreichen, dass die von der GVL eingenommenen Gelder für ein Kalenderjahr schneller als bisher vollständig an die Berechtigten ausgeschüttet werden können. 

 

Wofür setzen Sie sich als Delegierter Ihrer Gruppe besonders ein?

Als langjähriger Klangkörpervertreter meines Orchesters sehe ich noch deutliches Verbesserungspotential im Portal „Meine GVL“. Es ist für die Berechtigten der GVL nicht leicht genug, ihre Werke zu melden, an denen sie beteiligt waren. 
Die dem Portal „Meine GVL“ zugrundeliegende Datenbank wird oftmals durch fehlerhafte Daten und Dubletten aufgebläht. Die Software dahinter ist schon größtenteils erneuert, läuft aber noch nicht stabil genug.
Das Meldeverfahren möchte ich durch gute Lösungsvorschläge aus der Praxis verbessern. 
Ein sauber und schnell funktionierendes Meldeportal der GVL wird allen Künstlern helfen, einfacher zu vollständigen Meldungen ihrer Werke zu kommen. Dann müssten auch  zeitnahe Ausschüttungen die ihnen zustehenden Leistungsschutzrechte möglich werden. 

Weiterhin möchte ich sicherstellen, dass im nutzungsbasiertem Abrechnungssystem der GVL die Einspielungen von Sinfonieorchestern, Chören und BigBands ihrem kulturellen Wert entsprechend fair bewertet werden.

 

Warum ist die GVL eine wichtige Institution in der Musik- und Filmbranche?

Die GVL wurde im Jahr 1959 von der Deutschen Orchestervereinigung (DOV) und einer Landesgruppe der phonographischen Industrie (IFPI) gegründet. Mit mittlerweile vier Gesellschaftern setzt sie sich bis heute dafür ein, dass die gesetzlich legitimierten Leistungsschutzrechte für Nutzungen unserer Werke bei Sendung, öffentlicher Wiedergabe und privater Vervielfältigung für Hersteller und Künstler gleichermaßen wahrgenommen  und die daraus erzielten Beträge verteilt werden. Insofern ist die GVL aus meiner Sicht unverzichtbar.