Verteilung Offene Budgets FAQ

Der Begriff "offene Budgets" steht für noch nicht verteilte GVL-Unterbudgets. Dazu zählen laut GVL-Verteilungsplan:

  • Radio-Jingles
  • Radio-Werbung
  • Musik in Radio-Hörspielen
  • Fernseh-Dokusoaps
  • Fernseh-Einzelbeiträge (wie musikalischer Live-Auftritt, Comedy-Live-Auftritt, fiktionale Szenen, Zeichentrickszenen in non-fiktionalen Formaten (Aktenzeichen XY, Kindersendungen,Shows)), andere.
  • Fernseh-Jingles (Sender-Eigenwerbung)
  • Fernseh-Werbung
  • Dokumentar-Kinofilme im Fernsehen (Kinoproduktionen, die auch im Fernsehen gesendet wurden)
  • Fernseh-Dokumentarproduktionen (produziert fürs Fernsehen)
  • Titel- und Hintergrundmusik (für alle hier genannten, außer für Dokumentar-Produktionen)

Sie werden im Formular sehen, welche Rollen für Ihr gewähltes Unterbudget verfügbar sind. Insgesamt sind für die offenen Budgets folgende Rollen relevant:

  • Sänger/-in
  • Instrumentalmusiker/-in
  • Dirigent/-in
  • Schauspieler/-in
  • Tänzer/-in
  • Studiodirigent/-in
  • Künstlerische/-r Produzent/-in
  • Bühnenregisseur/-in
  • Synchronregisseur/-in
  • Wortregisseur/-in
  • Stuntschauspieler/-in / Stuntdouble
  • Synchronschauspieler/-in
  • Synchronsprecher/-in Ensemble
  • Künstlerische/-r Sprecher/-in / Erzähler/-in

"Einzelbeiträge“ sind künstlerische Mitwirkungen in Produktionen, die nicht durchgängig leistungsschutzrechtlich relevant sind. Fernsehshows beispielsweise enthalten auch Moderationen, Spiele und Interviews. Diese werden nicht von der GVL vergütet. Ein musikalischer Auftritt jedoch, eine Stand-up-Nummer im Kabarett oder ein Auftritt als Schauspieler*in in einem Einspielfilm, können gemeldet werden. Teilen Sie uns im Formular dazu neben dem Namen der Rahmensendung bitte immer auch den Namen und die Dauer des Einzelbeitrags mit.

Das neue Unterbudget wurde eröffnet, um Titel- und Hintergrundmusiken für nicht fiktionale Fernseh- und Radio-Produktionen (z.B. Shows und Magazine) zu erfassen.

Bitte beachten Sie: Hier sind nicht Titel- und Hintergrundmusiken an fiktionalen Produktionen wie Spielfilme und Serien gemeint. Melden Sie Ihre entsprechenden Mitwirkungen bitte weiterhin wie gewohnt über das Künstlerportal.

Als Titelmusik können Sie im Rahmen der Offenen Budgets beispielsweise die Eröffnungs- und Abspannmusik von Sendungen wie Nachrichten („Tagesschau“), Magazine („Aspekte“, „Monitor“) oder Unterhaltungsshows („Fernsehgarten“, „Wetten, dass…?“) melden.

Eine Titelmusik muss, im Unterschied zum Jingle, jeweils ein fester Bestandteil der Produktion sein.

Als Hintergrundmusik können Sie Musikunterlegungen in Magazinsendungen und Shows melden, z.B. in Einspielfilmen.

Bitte beachten Sie: Klar abgegrenzte Musikauftritte wie die Darbietung eines Songs sind keine Hintergrundmusik. Melden Sie diese bitte als „Einzelbeiträge“.

Die offenen Unterbudgets machen insgesamt weniger als 3 % der GVL-Gesamtverteilsumme für ausübende Künstler pro Jahr für den Zeitraum 2010 bis 2016 aus.

Um Meldungen für die offenen Budgets für die Jahre 2010-2014 vornehmen zu können, müssten Sie in der Zeit vom 1.9.2020 bis 30.9.2020 online einen GVL-Wahrnehmungsvertrag abschließen: https://gvl.de/rechteinhaber/kuenstler/online-wahrnehmungsvertrag.

Nach Vertragsabschluss haben Sie bis zum 31. Dezember 2020 Zeit, ihre Meldungen für die Jahre 2010-2014 einzutragen.

Nein, die bisher im Portal artsys/meine.gvl abgegebenen Meldungen fließen in die Verteilung ein, sie müssen nicht noch einmal abgegeben werden.

Eine Übersicht der Meldungen, die Sie in artsys/meine.gvl bereits abgegeben haben, finden Sie im Portal unter:  https://meine.gvl.de/  unter "Gemeldet" (Button).

Die GVL-ID finden Sie in unserem aktuellen Infoschreiben zu den offenen Budgets vom 31.08.2020. Auch auf ihren bisherigen Auszahlungsmitteilungen (AZM) ist Ihre GVL-ID zu finden. Sie finden Ihre AZMs im Portal:  https://meine.gvl.de/  unter "Meine Daten/Reiter Auszahlungen".

Die Eigenanlage für die offenen Budgets ist die effektivste Form, Ihnen nach Verifikation Ihrer Meldungen die Gelder für die Jahre 2010-2014 zeitnah ausschütten zu können. Die Alternative, die Produktionsdaten für die 10 verschiedenen Unterbudgets im Portal zur Verfügung zu stellen, hätte die Verteilung der Gelder weiter verzögert.

Im Interesse einer zeitnahen Auflösung von Rückstellungen zu Gunsten der Berechtigten haben die Gremien der GVL in Abstimmung mit dem DPMA beschlossen, die Vergütungen der offenen Budgets aus den Jahren 2010 bis 2014 zeitnah in einem vereinfachten Verfahren vollständig auszuschütten.

Zunächst erfassen Sie als ausübender Künstler oder KKV ihre persönlichen Daten, damit wir Sie als GVL-Berechtigte eindeutig identifizieren können. Dann erfassen Sie selbst die gewünschte Produktion und wählen die Ausstrahlungshäufigkeit aus. Anschließend tragen Sie die Art Ihrer Mitwirkung(en) an der Produktion ein. Es ist von Vorteil, wenn Sie gleich bei der Meldung einen Nachweis anhängen. Das erleichtert die Verifikation Ihrer Meldungen.

Im Nachgang erhalten Sie eine Bestätigungsmail mit den Angaben, die Sie im Formular gemacht haben. Bitte beachten Sie, dass Sie hier den eingereichten Nachweis nicht mehr einsehen können.

Zunächst erfassen Sie als KKV ihre persönlichen Daten, damit wir Sie eindeutig identifizieren können. Ihre GVL ID, die Sie als Klangkörpervertreter besitzen, haben wir Ihnen per E-Mail mitgeteilt. Dann erfassen Sie den Namen des von Ihnen vertretenen Klangkörpers. Im weiteren Verlauf geben Sie die gewünschte Produktion ein und wählen die Ausstrahlungshäufigkeit aus.

Für die eigentliche Mitwirkungsmeldung geben Sie bitte die weiteren Mitwirkungsparameter, wie Rolle, Funktion und Besetzungsgröße an. Es ist von Vorteil, wenn Sie gleich bei der Meldung einen Nachweis anhängen. Das erleichtert die Verifikation Ihrer Meldungen. Bitte beachten Sie, dass die Meldungen, die Sie als Klangkörpervertreter für Produktionen der Offenen Budgets abgeben, stets mit der solidarischen Auszahlungsart vergütet werden.

Im Nachgang erhalten Sie eine Bestätigungsmail mit den Angaben, die Sie im Formular gemacht haben. Bitte beachten Sie, dass Sie hier den eingereichten Nachweis nicht mehr einsehen können.

In Absprache mit den Künstlerdelegierten haben wir das Meldefenster von 4 Monaten so bemessen, dass es ausreichend Gelegenheit zur Meldung sämtlicher Aufnahmen aus den betreffenden Jahren bietet und gleichzeitig eine zeitnahe vollständige Ausschüttung ermöglicht.

Zunächst erfassen Sie die persönlichen Daten des Künstlers, damit wir diesen als GVL-Berechtigten eindeutig identifizieren können. Dann erfassen Sie die gewünschte Produktion und wählen die Ausstrahlungshäufigkeit aus. Anschließend tragen Sie die Art der Mitwirkung(en) ihres Künstlers an der Produktion ein. Es ist von Vorteil, wenn Sie gleich bei der Meldung einen Nachweis anhängen. Das erleichtert die Verifikation Ihrer Meldungen.

Im Nachgang erhalten Sie eine Bestätigungsmail mit den Angaben, die Sie im Formular gemacht haben. Bitte beachten Sie, dass Sie hier den eingereichten Nachweis nicht mehr einsehen können.

Zunächst erfassen Sie die persönlichen Daten des verstorbenen Künstlers, damit wir diesen als GVL-Berechtigten eindeutig identifizieren können. Dann erfassen Sie die gewünschte Produktion und wählen die Ausstrahlungshäufigkeit aus. Anschließend tragen Sie die Art der Mitwirkung(en) des verstorbenen Künstlers an der Produktion ein. Es ist von Vorteil, wenn Sie gleich bei der Meldung einen Nachweis anhängen. Das erleichtert die Verifikation Ihrer Meldungen.

Im Nachgang erhalten Sie eine Bestätigungsmail mit den Angaben, die Sie im Formular gemacht haben. Bitte beachten Sie, dass Sie hier den eingereichten Nachweis nicht mehr einsehen können.

Sie können maximal 2 Meldungen an einer Produktion abgeben. Falls Sie 2 Meldungen abgeben, muss eine Meldung anleitend (z.B. als "künstlerischer Produzent") und die andere Meldung ausführend (z.B. als "Instrumentalmusiker") sein. Bitte füllen Sie hierfür eine zweite Anmeldung mit identischem Produktionstitel aus.

Da wir im Interesse aller Berechtigten die abgegebenen Meldungen prüfen müssen, bitten wir Sie hier um Ihre Mithilfe. Bitte laden Sie zur Ihren Meldungen einen Nachweis hoch. Uns ist bewusst, dass das gerade für lange zurückliegende Jahre schwierig ist. Meldungen mit Nachweis können von uns schneller bearbeitet werden.

Ein Nachweis sollte Ihren Namen, den Namen der Produktion sowie Ihre ausgeübte Tätigkeit beschreiben. Das kann eine Abrechnung, Dispo oder eine Bestätigung Ihrer Mitwirkung an der Produktion sein.

Sie können die Dateiformate JPEG, PDF oder PNG mit einer maximalen Größe von 10 MB hochladen.

In unserem aktuellen Formular können Sie Meldungen an Produktionen der offenen Budgets abgeben, die im Zeitraum 2010 - 2016 gesendet wurden.

Über die Meldemöglichkeit für die Jahre ab 2017 werden wir Sie gesondert informieren.

Für Meldungen, die die Jahre 2010-2014 betreffen, haben Sie 4 Monate Zeit. Die Meldefrist startet am 1. September 2020 und endet am 31. Dezember 2020. Die Verteilung ist für das 2. Quartal 2021 geplant.

Für die Jahre 2015-2016 haben Sie mindestens 8 Monate Zeit. Die Meldefrist endet am 30. April 2021. Die Verteilung ist für die 2. Jahreshäfte 2021 geplant.

Nein, bitte nehmen Sie Ihre Meldungen an den hier genannten Unterbudgets ausschliesslich in unserem Online-Formular vor.

Es handelt sich um eine Schlussverteilung der offenen Budgets für die Jahre 2010-2014. Im Interesse einer zeitnahen Auflösung von Rückstellungen zu Gunsten der Berechtigten haben die Gremien der GVL in Abstimmung mit dem DPMA beschlossen, die Vergütungen der offenen Budgets aus den Jahren 2010 bis 2014 in einem vereinfachten Verfahren vollständig auszuschütten. In Absprache mit den Künstlerdelegierten haben wir das Meldefenster von 4 Monaten so bemessen, dass es ausreichend Gelegenheit zur Meldung sämtlicher Aufnahmen aus den betreffenden Jahren bietet und gleichzeitig eine zeitnahe vollständige Ausschüttung ermöglicht.

Bitte befüllen Sie unser Online-Meldeformular mit Ihren Angaben und laden entsprechend Ihre(n) Nachweis(e) hoch. Sie erhalten umgehend eine Bestätigungsmail, die Ihre Meldungen enthält. Sie brauchen nichts ausdrucken und per Post senden. Die zeitgerechte Bearbeitung von Postzusendungen können wir aus Ressourcegründen nicht garantieren. Bitte wenden Sie sich bei Problemen an unseren Support.

Sie können in diesem Formular lediglich Meldungen an den auf dieser Seite genannten Unterbudgets abgeben. Meldungen zu allen anderen GVL-Budgets (Tonträger, Filme & Serien etc.) nehmen Sie wie gewohnt im Portal meine.gvl vor.

Die Anzahl der Ausstrahlungen eines Nutzungsjahres (Kalenderjahr) pro Sender wählen Sie gesammelt pro Meldung aus. Der Einfachheit halber stellen wir Korridore zur Wahl. Diese Angaben müssen jedes Nutzungsjahr separat erfasst werden.

Nein, die Moderation von Produktionen zählt nicht zu den leistungsschutzrechlich relevanten Tätigkeiten und wird von der GVL nicht vergütet.

Hier können Sie Ihre Mitwirkung an Produktionen melden, in denen das Geschehen sowie die gezeigten Personen auf unterhaltend-dramatische Weise inszeniert und fiktionalisiert werden, z.B. Scripted-Reality-Serien.

Voraussetzungen sind das Vorliegen eines Werks im Sinn des Urheberrechtsgesetzes sowie eine künstlerische Darbietung. Diese beiden Voraussetzungen sind in der Regel erfüllt, wenn es ein Drehbuch mit (fiktionalen) Rollen und Text gibt und die Mitwirkenden unter Regieanweisungen in einem dramatisch aufgebauten Handlungsrahmen agieren.

Ein Rollenwechsel liegt immer dann vor, wenn eine andere Person gespielt wird. Er ist aber auch dann anzunehmen, wenn ein Anwalt oder Arzt in einer fiktiven Situation ohne seine eigentliche Berufsausübung als Anwalt oder Arzt mitwirkt. 

Kein Rollenwechsel liegt vor, wenn eine natürliche Person sich selbst spielt, auch wenn hier vor der Kamera möglicherweise anders agiert wird als im wirklichen Leben.

Produktionen mit Informationscharakter („Infotainment“) können nicht vergütet werden.

Für einige Mitwirkungsrollen ist in den Unterbudgets "Fernseh-Dokumentarproduktionen“ und "Dokumentar-Kinofilme im Fernsehen“ die Angabe von Drehtagen bzw. Synchrontakes nötig. Falls Sie hier keine Angabe machen können, gehen wir von einem Drehtag bzw. Take aus, damit Sie dennoch eine Mindestvergütung erhalten.

Bei Jingles handelt es sich um eigenständige Produktionen, die als Eigenwerbung des jeweiligen Senders für das Programm zu verstehen sind, z.B. „Der Sommer auf RTL“, „Die VOX-Highlights im Oktober“. Dazu gehören auch Vorab-Trailer für einzelne Sendungen im Programm des Senders.

Bei Werbung handelt es sich um eigenständige Produktionen von Markenartiklern/Brands, die ein nicht sendereigenes Produkt bewerben und eventuell auf mehreren Sendern parallel gesendet werden – also klassische Werbespots, z.B. für Genussmittel, Kleidung etc.

Die GVL kann aufgrund der hohen Kosten keine Daten und keine genauen Sendeinformationen zu Werbespots von externen Anbietern ankaufen und bereitstellen, daher sind sämtliche Angaben von den Berechtigten zu erbringen. Auch Sie sollten aber davon absehen, solche Informationen zu kaufen.

Machen Sie die nötigen Angaben zu Sendern und Ausstrahlungshäufigkeit bitte nach bestem Gewissen und so genau wie möglich, falls Ihnen keine Dokumente mehr vorliegen. Wir wissen, dass die Produktion in vielen Fällen schon lange zurückliegt und exakte Angaben nicht immer möglich sind.

Viele große, deutsche Fernseh-Werbespots finden Sie auf den gängigen Suchportalen bei YouTube oder Google mit Titel-Informationen und zum Teil mit einer Angabe der ausstrahlenden Sender.

Falls Sie keine Titel-Informationen finden, beschreiben Sie die Werbung bitte so konkret wie möglich (z.B. „Edeka - Weihnachts-Spot mit Dominosteinen“).

Wenn Sie das Formular gesendet haben, erscheint der Hinweis: „Vielen Dank! Die Nachricht wurde übermittelt.“ Gleichzeitig erhalten Sie eine Bestätigungsmail an die im Formular angegebene E-Mail-Adresse. Bitte beachten Sie, dass Sie hier den eingereichten Nachweis nicht mehr einsehen können.

Sollte dies nicht passieren und die Formularseite erscheint erneut, dann fehlt eine wichtige Angabe. Das entsprechende Feld ist rot umrandet.

Leider verfügt auch die GVL nicht über die entsprechenden Informationen, weil diese je nach Unterbudget entweder überhaupt nicht erhältlich sind oder nur zu unvertretbar hohen Kosten von kommerziellen Datenlieferanten zur Verfügung gestellt werden können. Sämtliche Angaben sind deshalb von den Berechtigten zu erbringen.

Machen Sie die nötigen Angaben zu Sendern und Ausstrahlungshäufigkeit bitte nach bestem Gewissen und so genau wie möglich, falls Ihnen keine Dokumente mehr vorliegen. Wir wissen, dass die Produktion in vielen Fällen schon lange zurückliegt und exakte Angaben nicht immer möglich sind.

Wenn Sie in einer fortgesetzten oder seriellen Produktion mehrfach mitgewirkt haben, melden Sie dies bitte für jedes Jahr gebündelt, nicht einzelne Ausstrahlungen. Dies betrifft die Unterbudgets Einzelbeiträge, Dokusoaps, Fernseh-Dokumentationen sowie Titel- und Hintergrundmusik.

Beispiele:

  • wenn Sie mehrmals oder regelmäßig in einer bestimmten Show aufgetreten sind (z.B. musikalisch oder als Comedy-Act),
  • mehrmals oder regelmäßig in einer Doku-Soap mitgespielt haben,
  • die Titel- oder Hintergrundmusik einer bestimmten Magazinsendung eingespielt haben.

Melden Sie bei derart zusammenhängenden Produktionen nicht die Einzelsendungen, sondern geben unter „Ausstrahlungshäufigkeit“ die Gesamtzahl der Ausstrahlungen innerhalb des jeweiligen Jahres an.

Auch mehrere Auftritte innerhalb einer Sendung, z.B. drei Musikauftritte innerhalb einer Show, melden Sie bitte gebündelt. Passen Sie dazu einfach die Produktionsdauer entsprechend der Gesamtlänge Ihrer Beiträge an.

Bitte beachten Sie, dass ein Rollenwechsel vorliegen muss, der im jeweiligen Produktions-Script entsprechend ausgewiesen ist. Ein Rollenwechsel ist gegeben, wenn Sie bei Ihrer künstlerischen Werkdarbietung in die Gestalt einer anderen Person oder eines anderen Wesens eintreten.

Grundsätzlich gilt: Sprecherleistungen sind nur dann leistungsschutzrechtlich relevant, wenn es sich dabei um eine künstlerische Interpretation eines urheberrechtlich schutzfähigen Werkes handelt. Die alleinige Wiedergabe eines urheberrechtlichen Werkes genügt nicht. Eine Interpretation ist eine gestaltende persönliche Wiedergabe mit künstlerischem Eigenwert, die die Stimmung oder das Empfinden anregen kann. Maßgebliches Indiz ist ein Rollen- oder Identitätswechsel der Sprecherin oder des Sprechers. Die reine sprachliche Übermittlung von Sachinformationen wie z.B. durch Nachrichtensprecher lässt keine künstlerischen Leistungsschutzrechte entstehen.

Falls Sie alle ihre verteilrelevanten Titel bereits in artsys/meine.gvl gemeldet haben, hat die GVL von den Rechtenutzern die entsprechenden Minuten gemeldet bekommen. Diese fließen bereits regulär in die Verteilung mit ein. Geben Sie deshalb keine zusätzlichen Meldungen über das Formular zu den offenen Budgets ab.

Falls Sie unsicher sind, ob Ihre Stücke z.B. auch als Titel- oder Hintergrundmusik bzw. in anderen offenen Budgets genutzt wurden, halten Sie bitte Rücksprache mit Ihrem Musikverlag ob er weitere, für die Unterbudgets relevante Lizenzen erteilt hat.

Für Werbung und Jingles in TV und Radio muss der Werbetreibende vom Urheber oder vom Musikverlag die Rechte einholen. Hier muss im Falle einer Nutzung immer ein Nachweis vorliegen. Es ist unwahrscheinlich, dass für Werbung z.B. Archivmusik ohne Ihr Wissen genutzt wurde.