Christian Balcke

 

Beruflicher Schwerpunkt

Orchestermusiker

 

Mitglied in der GuDV / im Beirat seit

2014

 

Delegierte der Gruppe

Konzert- und Theaterorchester

 

Warum sind Sie Delegierte der GVL?

Das Melde- und Verteilsystem der GVL hat sich auf Grund der gesetzlichen Vorgaben in den zurückliegenden Jahren komplett verändert. Seit 2014 versuche ich als gewählter Vertreter, diesen Prozess immer im Interesse und aus dem Blickwinkel der von mir vertretenen Orchestermusiker konstruktiv zu unterstützen.

Durch die Systemumstellung haben sich viele Fragen ergeben. Selbstverständlich stehe ich für alle Klangkörpervertreter, festangestellte und freiberufliche Orchesterkollegen als direkter Ansprechpartner zur Verfügung.

Eine Kontaktaufnahme kann gerne per E-Mail oder auch über Instagram (@balcke.christian) erfolgen.

 

Wofür setzen Sie sich als Vertreterin Ihrer Gruppe besonders ein?

Der besondere Wert von Klangkörper- Aufnahmen steht für mich außer Frage und ich vertrete die Interessen aller Orchester in allen Budgets der GVL.

Weiterhin müssen neben der ständigen Verbesserung des Meldeverfahrens auch die guten Einnahmen der GVL fortwährend gesichert werden. Hierzu zählen aus meiner Sicht noch immer die Internationalisierung und gleichwertige Anerkennung des Leistungsschutzrechte- Systems sowie seit 2021 die konkrete Ausgestaltung der Rechte aus dem UrhDaG in Bezug auf online Nutzungen sowie deren Weiterentwicklung.

Diese Ziele sind sicher großteils politisch und übersteigen die Möglichkeiten eines Delegierten. Ich wäre aber froh, wenn neben den Verbänden auch die künstlerischen Delegierten seitens der GVL noch umfassender in diesen Prozess eingebunden würden, da niemand anders die Notwendigkeit von Leistungsschutzrechten besser und glaubhafter verkörpert als ein betroffener Künstler.

 

Warum ist die GVL eine wichtige Institution in der Musik- und Filmbranche?

Ein Orchestermusiker ist nicht in der Lage, seine Zweitverwertungsrechte effektiv ohne eine starke Verwertungsgesellschaft wahrzunehmen. Dies ergibt sich einerseits aus seiner Miturheberschaft, der oft vorhandenen Unkenntnis von einer Werknutzung aber auch aus ungleichen Kräfteverhältnissen.

Hierfür hat sich die GVL in den letzten Jahren als erfolgreicher Partner erwiesen.