Detlev Tiemann als Vorsitzender der GuDV bestätigt
Die Wahl der Vertreter*innen von über 160.000 Berechtigten fand bei der Berechtigtenversammlung am 4. Juni 2021 statt.
Die Wahl der Vertreter*innen von über 160.000 Berechtigten fand bei der Berechtigtenversammlung am 4. Juni 2021 statt.
Bei diesem Nachlauf werden Erlöse ausgeschüttet, die durch nachträgliche Auflösung von Rechteinhaberschaftskonflikten zum Zeitpunkt der Schlussverteilung Tonträger 2016 im Dezember 2020 nun direkt zugeordnet werden konnten.
Die Zahlungen der erzielten Verteilerlöse sind angewiesen. Die entsprechenden Auszahlungsmitteilungen finden an dieser Verteilung teilnehmende Hersteller*innen ab sofort im Portal label.gvl.
Mit dem „Gesetz zur Anpassung des Urheberrechts an die Erfordernisse des digitalen Binnenmarktes“ setzt Deutschland die 2019 beschlossene EU-Richtlinie zum Urheberrecht im Digitalen Binnenmarkt kurz vor Ende der Frist im Juni 2021 in deutsches Recht um. Die gesetzlichen Neuregelungen betreffen auch die von der GVL vertretenen Rechteinhaber: So sieht das neue Urheberrechts-Diensteanbieter-Gesetz (UrhDaG) einen Direktvergütungsanspruch für Künstler*innen für die Nutzungen ihrer Rechte auf Plattformen wie Youtube oder Facebook vor.
Wie kann ich Rechteinhaberschaften zurückziehen oder anpassen? Was mache ich, wenn Konflikte auftreten? Wo finde ich Auszahlungsmitteilungen und Senderauswertungen? Wie kann ich Bankdaten oder Mandate ändern?
Die Einnahmen im Bereich der Öffentlichen Wiedergabe sind – wie prognostiziert – aufgrund der coronabedingten Schließungen von Clubs, Restaurants, Hotels und vielen anderen Betrieben um fast 40 Prozent eingebrochen. Auch die Sendevergütungen der privaten Radio- und Fernsehveranstalter waren rückläufig. Dieser Rückgang konnte jedoch über einen Zuwachs der Einnahmen aus der Privatkopievergütung kompensiert werden.
Hamburg, 18. September 2019 – Musik hat für die in Deutschland lebenden Menschen einen zunehmenden Wert: Der Langzeitstudie „Musiknutzung in Deutschland“ zufolge sind die Befragten bereit, mehr Geld für ein physisches Album (+4 %) oder ein Digitalalbum (+12 %) einer für sie interessanten Künstlerin/eines Künstlers auszugeben als noch vor einem Jahr. Auch die Wertschätzung von Live-Konzerten hat zugenommen (+9 %), dabei entscheiden die Befragten genauer welche Veranstaltungen sie besuchen.
Die GVL leistet mit den jetzt beginnenden Vorauszahlungen an ihre Tonträgerhersteller einen weiteren Beitrag zur finanziellen Unterstützung ihrer Berechtigten. Damit will sie den akuten wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie vor allem auf die unabhängigen Labels entgegenwirken.
Die maßgeblichen Verbände und Verwertungsgesellschaften der deutschen Musikwirtschaft fordern angesichts der Auswirkungen durch die Corona-Pandemie dringend ein staatliches Hilfsprogramm für alle Sektoren der Musikwirtschaft. Die bisher bereitgestellten Hilfsangebote des Bundes und der Länder sind beeindruckend, jedoch in vielen Fällen nicht auf die in der Musikwirtschaft miteinander verzahnten Wertschöpfungsketten abgestimmt und damit bei weitem nicht ausreichend.
Die zentralen Verbände der Musikwirtschaft und die Verwertungsgesellschaften GEMA und GVL begrüßen das in der vergangenen Woche von der Bundesregierung vorgestellte Konjunkturpaket „Corona-Folgen bekämpfen, Wohlstand sichern, Zukunftsfähigkeit stärken“. Einige Teilbereiche der Musikbranche werden von den vielzähligen und umfangreichen Maßnahmen für den Mittelstand profitieren.
Die GVL verzeichnete im Jahr 2019 Gesamterträge in Höhe von 215,5 Mio. Euro (2018: 229,8 Mio. Euro). Im Vergleich zum Vorjahr haben sich die Erträge bedingt durch den Wegfall der Sondereffekte in den Vorjahren um 6,3 Prozent verringert.